Zuckerhütl (3505mt) – Wilder Pfaff (3458mt)

Zuckerhütl (3505mt) – Wilder Pfaff (3458mt)

17.11.2012 2 Von Tom
Anfahrt und Startpunkt: Brenner - Stubaital -Talschluss -Seilbahn
Höhenmeter im Aufstieg: ca 1000 inkl Gegeanstiegem 
Aufstiegszeit: 2.5 Stunden
Gipfel erreicht?: Ja
Höchster Punkt: 3505m 
Schwierigkeitsgrad: ••----
Verhältnisse und Risikoeinschätzung: Zurzeit gute Verhältnisse auch die Ostflanke des Zuckerhütl ist relativ einfach zu bezwingen. Für weniger geübte Steigeisen und Gletscherpickel hilfreich.
Mit dabei: Verena ,Tobi, Stefan


Das Kaiserwetter sollte ausgenützt werden um die Skitourensaison einzuleiten. Wir fahren also nach Stubai um dort eine einfache Skitour zu machen.  Es geht mit der Gondelbahn Eisgrat I + II bis zum Eisjoch. Dort wechseln wir auf Schaufeljoch Gondelbahn und erreichen so in kurzer Zeit die Bergstation. Eine erste kurze Abfahrt auf der Piste bis zur Talstation des Gaisskarferner Schlepplifts folgt, bevor wir das gesicherte Skigebiet verlassen und ein kurzes Stück in südwestlicher Richtung in eine kleine Mulde (ca. 2800m) fahren, wo wir auffellen.Zuerst gehts noch flach in südwestlicher Richtung und dann über eine kurze Steilstufe weiter in westlicher Richtung erreichen wir das flache Gletscherbecken, auf dem wir in gerader Linie zum Pfaffenjoch aufsteigen.Unterhalb der Nordflanke des Zuckerhütls queren wir den Sulzenauferner, bis wir im Sattel zwischen Zuckerhütl und Wildem Pfaff (3458m) stehen. Von hier geht es auf dem Ostgrat des Zuckerhütls zum Skidepot und von dort aus zu Fuß über die steile Ostflanke auf den Gipfel. Nach einer kurzen Stärkung und wegen des super Wetters beschlossen wir noch den Wilden Pfaff mitzunhemen. Wir fuhren mit den Skiern zurück zum Sattel und fellten unterhalb des Gipfels auf dort nur einige Spitzkehren und schon war der zweite Gipfel geschafft. Die Abfahrt folgt der Aufstiegsspur, nach dem langen Gletscherbecken kann man rechts hoch hinaus queren und zur Seilbahn Pfaffengrat aufsteigen damit verkürzt man den Gegenanstieg ein wenig. Ein gelungener Auftakt – Der Winter kann kommen