Wanderung von Pflerschtal zum Becherhaus

Written by flosse
Anfahrt und Startpunkt: Ich fuhr ins ins hinterste Pflerschtal zum Parkplatz bei der "Hölle".
Höhenmeter im Aufstieg: 2550m 
Höhenmeter im Abstieg: 2600m 
Aufstiegszeit: 5 Stunden
Abstiegszeit: 3.5 Stunden
Gipfel erreicht?: Ja
Höchster Punkt: 3195m 
Schwierigkeitsgrad: •-----
Verhältnisse und Risikoeinschätzung: Den Feuersteinferner am nordseitigen Rand beschreiten, dann ist man vor den wenigen Spalten sicher. Kaum Blankeis sichtbar, feste Altschneeauflage. Achtung nach der Stubenscharte beim Übergang zum Gletscher, die vermeintlich neuen Drahtseile wurden teilweise durch Steinschlag zerstört. Zustieg zum Becherhaus vereinzelte Schneefelder, der harmlose kleine Gletscher mit guter Altschneeauflage.

Um 4.00Uhr morgens startete ich los Richtung Magdeburgerhütte, bei einem guten Cappuccino machte ich eine Pause und wartete ab wie sich das Wetter entwickeln würde. Nach 1h setzte ich meinen Aufstieg fort und über die Stubenscharte, Feuersteinferner und Magdeburgerscharte erreichte ich die Teplitzerhütte und machte wieder eine längere „Wetterbeobachtungs“-Pause. Noch immer war das Wetter schlecht mit starkem Wind und Graupelschauer (Nordstaulage), trotzdem überwand ich mich und machte mich auf den langen Weg zum Becherhaus. Um ca. 11.00 Uhr war ich dort und nach einem ausgiebigen Mittagsmahl ging’s im Laufschritt hinab über Teplitzerhaus, Grohmannhütte, Aglsbodenalm und die Burkhardklamm nach Ridnaun – ca. 2550hm ↑, 2600hm ↓, 30km.

Höhenprofil und Details

8 thoughts on “Wanderung von Pflerschtal zum Becherhaus

  1. Hallo Martin,
    Ich gebe ungern eine Empfehlung unangeseilt über einen Gletscher zu gehen. Nur so viel: Mit etwas Vorsicht lassen sich die wenigen Spalten gut erkennen und umgehen, kritischer ist die andere Seite der Magdeburger Scharte (Ridnaun) zu bewerten, hier befindet sich meist ein steiles Altschneefeld. Leichte Steigeisen sind zu empfehlen!
    Berg Heil
    Flosse

    • tintin says:

      man dankt! 🙂 klar ist das meine verantwortung ….

    • tintin says:

      „steiles Altschneefeld“ = Hangender Ferner? oder? .. wir wollten den anderen Weg über den SW-Grat vond er Aiglsspitze gehen. Der ist zwar bröckelig aber eben schneefrei

      • tintin says:

        grrr .. SO-Grat .. wie oben im GPS zu sehen

  2. tintin says:

    Ich plane gerade unsere Route für nächsten Sommer entlang des Tiroler Höhenwegs … dabei würd ich gerne – abweichend vom „Normalweg“ – von der Magdeburger Hütte über den Feuerstein Ferner/Magedeburger Scharte/Aiglsspitze zur Teplitzer Hütte (statt runter ins Pflerschertal und wieder rauf über die Maurerscharte ins Ridnauntal) … wir hatten aber eigentlich nicht vor Gletscherausrüstung mitzunehmen, da wir das Zeugs für den Rest nicht brauchen. Wie sieht es den mit dem Übergang über den Feuerstein Ferner/Magedeburger Scharte/Aiglsspitze aus? Kann man den Weg halbwegs problem-/gefahrlos gehen ohne Seil/Pickel/Eisen?

    danke euch

    – martin

  3. Da hast du dir ja den perfekten Tag ausgesucht *g*

    Für die beste Ehfrau von allen und mich wäre sowas der Horrer pur: gefährliche Gletscher und mieses Wetter…

    Warst du sogar alleine unterwegs?

  4. peets says:

    …diese lauschige Becherhauswanderung (von Maiern) habe ich auch einmal gemacht. Die letzte Stunde Abstieg zum Auto zieht sich dann aber schon etwas 😉 Hui, das sind schon ein paar Hm und km.

Was meinst du dazu?