Fight gravity – Multivisionsshow

19.11.2008 0 Von bergportal


am 27. November 2008 im Waltherhaus in Bozen – Beginn 20.30 Uhr

Der rote Punkt am Einstieg einer Tour war in den 70er Jahren eine Revolution im Klettersport. Bis dahin wurden Haken, Schlingen, Klemmkeile und andere Hilfsmittel zur Fortbewegung beim Klettern verwendet. Kurt Albert und seine Freunde haben auf diese Mittel verzichtet und so ist der Rotpunktgedanken entstanden. Jede Tour, die sie in der Fränkischen Schweiz frei durchklettern konnten, kennzeichneten sie mit dem berühmten roten Punkt. Für die damalige Zeit eine Revolution und für viele eine Provokation, da das technische Klettern zu dieser Zeit das Maß aller Dinge war. Der Rotpunkt-Stil ist heute im Klettersport zum Standard geworden, und Kurt Albert dadurch zur Legende.

Mit 14 Jahren beginnt Kurt Albert in der Fränkischen Schweiz mit dem Klettersport. Anfangs sind die Alpen das Ziel seiner Kletterträume. Mit 16 Jahren durchsteigt er den Walkerpfeiler und die Eiger Nordwand. Auch die Dolomiten stehen immer wieder auf seiner Wunschliste.

Bei einem Besuch 1973 im Elbsandstein wird Kurt mit dem Freiklettergedanken konfrontiert. Dies sollte seine Einstellung zum Klettersport grundlegend ändern. Zurück in der Fränkischen Schweiz wird er diesen Gedanken radikal umsetzen. Die frei Begehung einer Tour wird sein Credo. Er und seine Freunde schieben die Schwierigkeitsgrenze immer wieder nach oben. Höhepunkt ist seine Tour „Sautanz“. Sie war die erste Klettertour im 9. Schwierigkeitsgrad in Deutschland. Die späteren harten Zehner-Routen interessierten ihn weniger, er hatte keine Lust lange an einem Projekt zu probieren. Reisen, neue Klettergebiete und Expeditionen sind mehr das Ding von Kurt Albert. Er selbst sagt von sich, dass er im Herzen Alpinkletterer geblieben ist.

An den Weltbergen Patagoniens, des Himalajas, Grönlands, Kanadas, Antarktis und vielen anderen, hat Kurt Albert gemeinsam mit Holger Heuber zahlreiche Erstbesteigungen im hohen Schwierigkeitsgrad durchgeführt. Sie kämpften gegen Eisbären, hohe Wellen im Kajak und schwierigen Fels in Baffin Island. Sie segelten mit einer 14 Meter langen Yacht durch stürmisches Segelrevier in die Antarktis, um die unbestiegene 900 Meter hohe Wand des Renard Towers zu durchsteigen. Ihre Aktivitäten umfassen die zahlreichen Aspekte des Klettersports , vom Bouldering bis hin zu Besteigungen von Himalayagipfeln.

Die Berge der Welt sind das Zuhause von Kurt Albert.

Vortrag „Fight Gravity“

Die Multivisionsshow „Fight Gravity“ wurde zum Buch „Fight Gravity – Klettern in der Fränkischen Schweiz“ konzipiert. Kurt zeigt Bilder und Filmausschnitte aus seiner langen Kletterkarriere vom Beginn des Rotpunktkletterns in der Fränkischen Schweiz bis zu den Expeditionen an die entlegensten Berge der Welt. Einen besonderen Reiz haben seine Vorträge, weil das Bildmaterial von Profis zur Verfügung gestellt wurde, die seine Unternehmungen stets begleitet haben.

Kurt Albert hat den Vortrag gemeinsam mit Holger Heuber konzipiert.

Die Film- und Diashow findet am 27. November, um 20.30 Uhr im Waltherhaus von Bozen statt.

Das Plakat zum Herunterladen und Ausdrucken findest du hier!

Gefunden unter: http://www.alpenverein.it/html/body_fight_gravity.html